Problem
Die Whisky-Sammlung wuchs, und die Verkostungsnotizen standen in einem Notizbuch, in dem sie mit der Zeit verblassen — und mit ihnen der Geschmack im Kopf. Dazu der Klassiker: Irgendwann weiß man nicht mehr, welche Flaschen schon zu Hause stehen, und holt die dritte aus derselben Region.
Lösung
Foto vom Etikett, ein Vision-Modell erkennt die Flasche und legt sie mit Marke, Region und Jahrgang in der Sammlung ab. Aus freien Notizen wird ein Geschmacksprofil, das als Radar-Chart über Achsen wie rauchig, süß, fruchtig und würzig liegt. Bei einer Verkostung bewerten Gäste über eine Web-Seite mit, ohne etwas installieren zu müssen. Hinter beiden Apps — mAI Whisky und mAI Wine — steht ein einziges Backend. Der App-Code liegt in einem Monorepo mit einem geteilten Workspace für UI-Komponenten und API-Client; rund achtzig Prozent der Oberfläche sind ohnehin dieselben, der Rest ist whisky- oder weinspezifisch.
Ergebnis
Beide Apps sind im App Store, die Landing-Seite liegt unter maitasting.app, das Backend läuft auf Railway in einer EU-Region. Eine Backend-Änderung wird an genau einer Stelle nachgezogen, und beide Apps ziehen gleichzeitig mit — Drift zwischen den Frontends gibt es damit nicht.


